| Die Französischen Suiten sind eine Sammlung von sechs mehrsätzigen Kompositionen, die Johann Sebastian Bach für ein Tasteninstrument Cembalo oder Clavichord schrieb (BWV 812 bis 817). Jede dieser Suiten besteht aus einer Folge stilisierter Tänze. Der Zyklus beginnt mit drei Suiten in Molltonarten und lässt dann drei in Dur folgen. Alle fangen mit der typischen Satzfolge Allemande Courante Sarabande an, denen in den Dur-Suiten eine Gavotte folgt. Hier schiebt Bach weitere Tänze darunter meist auch ein Menuett ein; die Werke enden dann mit einer Gigue. Die Herkunft des Namens ist nicht abschließend geklärt von Bach ist er sicher nicht. Auffallend ist, dass Bach auf die bei französischen Suiten im allgemeinen übliche einleitende Ouvertüre verzichtet und direkt mit einem Tanzsatz beginnt. Im Vergleich zu den zwei anderen Suitensammlungen, den Englischen Suiten mit ihren ausgedehnten, virtuosen Präludien und den reifen Partiten, sind sie kürzer und leichter spielbar. In
den beiden Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach von 1722 und 1725 finden
sich bereits Frühfassungen der ersten fünf Stücke. |
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Das Wohltemperierte Klavier |
Suite II c-Moll BWV 813 c minor
Suite III h-Moll BWV 814 b minor
Suite IV Es-Dur BWV 815 E flat major
Suite
VI E-Dur BWV 817 E Major
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