| Felix
Michailowitsch Blumenfeld Feliks Michajlovic Blumenfeld; * 7.jul./ 19. April 1863greg.
in Kowalowka; 21. Januar 1931 in Moskau) war ein russischer Komponist,
Dirigent und Pianist. Blumenfeld
studierte 1881 bis 1885 am Sankt Petersburger Konservatorium Komposition bei Nikolai
Rimski-Korsakow und Klavier bei Alexander Stein. Von 1885 bis 1918 wirkte er hier
als Klavierlehrer (später Professor), daneben war er von 1895 bis 1911 Dirigent
des Mariinski-Theaters. Hier wurden unter seiner Leitung Opern seines Lehrers
Rimski-Korsakow uraufgeführt, und er leitete auch die russische Erstaufführung
von Wagners Tristan und Isolde. 1918 bis 1922 war er Direktor des Konservatoriums
von Kiew, wo Vladimir Horowitz zu seinen Meisterschülern zählte,
und von 1922 bis 1931 Lehrer am Moskauer Konservatorium. Als
Pianist spielte er zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer russischer
Komponisten. Blumenfeld
komponierte selbst eine Sinfonie, ein Allegro de concert für Klavier und
Orchester, ein Streichquartett, Klavierstücke und Lieder. Vor allem seine
virtuosen Klavierwerke sind in jüngerer Zeit wiederentdeckt worden. Die
Klavier- und Liedkompositionen zeigen Einflüsse von Frédéric
Chopin, die Orchesterwerke stehen Pjotr Tschaikowski nahe. Er war der Onkel von
Heinrich Neuhaus (Klavierlehrer von Svjatoslav
Richter). Wikipedia Moment de désespoir. opus 21 (1) Mazurka. opus 22 (1) Moments lyriques op.27 Heft 2 Nr.6 Mazurka opus 35 (2)
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