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SACD

Barber, Bernstein, Bloch

Vadim Gluzman, Violine

Barber, Bernstein, Bloch- Super Audio Hybrid CD -

Das Violinkonzert, das Richard Strauss nie schrieb.

Bestellt habe ich mir diese SACD wegen des Violinkonzertes von Samuel Barber, das in Teilen an Kompositionen von Richard Strauss erinnert, der Anfang des ersten Satzes zum Beispiel an das Oboenkonzert oder die Intro von "Capriccio".
Vadim Gluzman spielt den Barber glänzend, es macht süchtig. Interessant auch im Beiheft die fantastische Entstehungsgeschichte des Barber-Violinkonzertes , das (wie ich vermute) aufgrund des Streites zwischen dem Sponsor Samuel Fels und dem Komponisten einen verblüffend kurzen & sehr virtuosen 3. Satz erhielt.


"Baal Shem" von Ernest Bloch erklingt mit rundem Ton und hinreissend.

Die eigentliche Überraschung auf dieser Hybrid-SACD ist für mich Bernsteins Serenade after Plato`s "Symposium" für Solo-Violine, Streichorchester, Harfe und Percussion.
Etwa gleichzeitig oder ein paar Jahre vor der "West Side Story" komponierte Bernstein dieses abwechslungsreiche Stück, besonders fällt der 3. Teil auf, der als Fugato-Scherzo mit einem humorvollen Abwechseln von Läufen zwischen Violine & Orchester zum sofortigen Wiederholen des SACD-Tracks zwingt.
2007 in Brasilien aufgenommen, die Toningenieure Jens Braun und Uli Schneider haben mit Neumann-Mikrophonen etc. die Stradivari von 1690 wunderbar beleuchtet - ganze Arbeit geleistet. Besten Gruss vom Webmaster

Homepage von Vadim Gluzman

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