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Rezensionen
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Gulda Mozart Weber Strauss

Hybrid SACD / CD

Friedrich Gulda spielt Mozart, Weber und Richard Strauss

Sinfonie-Orchester des Bayrischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker - Karl Böhm und Volkmar Andreae

Mozart: Klavierkonzert Nr.9 in Es-Dur KV.271, 1969 im Herkulessaal in München aufgenommen - Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks, Ltg. Karl Böhm - Stereo

Carl Maria von Weber: Konzertstück in f-Moll opus 79 für Klavier und Orchester, 1956 im Sofiensaal in Wien aufgenommen (Sofiensäle siehe Wikipedia) - Wiener Philharmoniker, Volkmar Andreae - Stereo

Richard Strauss: Burleske für Klavier und Orchester d-Moll, aufgenommen in Salzburg 1957 - Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Karl Böhm - Mono !

Tribute to Friedrich Gulda

Ob nun Friedrich Gulda der beste Mozart-, Bach- oder Beethoven-Pianist ist, darüber streiten die Fans; sie teilen sich sozusagen in feindliche Lager, könnte man aufgrund der Rezensionen bei Amazon vermuten. Gulda gewann seinen ersten internationalen ersten Preis mit 16, verließ daraufhin (mitten im Unterricht) die Schule und wurde erfolgreicher Musiker. Ihm wird (ebenso wie Maurizio Pollini) nachgesagt, dass er bereits mit 18 Jahren alles spielen konnte, was man so als Pianist können muss. Und es gibt Bekannte, die bezeugen können, dass er bis kurz vor einem Auftritt in der Berliner Philharmonie mit Freunden Tischtennis zu spielen pflegte ...

Auf dieser Hybrid-SACD gibt es nun Aufnahmen aus den Jahren 1956 - 1969:
Die Reihenfolge ist sicherlich durch die Lebensdaten der Komponisten bestimmt; vielleicht hat auch die Klangqualität einen Einfluß gehabt. Das zuerst erklingende Mozart-Klavierkonzert ist 1969 (!) so wunderschön und klar aufgenommen, dass man die CD sowieso kauft, nachdem man den ersten Track gehört hat.

Dem Konzertstück von Carl Maria von Weber merkt man das Aufnahmejahr 1956 ebenfalls nicht an.

Richard Strauss

Richard Strauss

 

Nur die Burleske (Wikipedia) des 26-jährigen Richard Strauss kann da nicht so ganz mithalten. In ungenauem Mono gibt es eine sogenannte "historische Klangqualität", die dem Spaß beim Zuhören aber keinerlei Abbruch tut.

Hier kann man diese CD probehören

Hier noch ein spannendes Interview mit Gulda.

Gulda spielt Beethoven