Mikalojus
Konstantinas Ciurlionis (* 10.jul./ 22. September 1875greg. in Varena;
28. Märzjul./ 10. April 1911greg. in Pustelnik bei Warschau) war ein litauischer
Komponist und Maler. Ciurlionis,
dessen Mutter deutsche Vorfahren hatte, war Sohn eines Organisten. Dementsprechend
früh kam er mit Musik in Berührung. Er erhielt von 1889 bis 1893 Unterricht
in der Orchesterschule des polnischen Fürsten Michal Oginski in Plunge. Die
Unterstützung des Fürsten ermöglichte ihm ab 1894 ein Musikstudium
am Warschauer Musikinstitut in den Fächern Klavier und Komposition. Zu seinen
Lehrern zählte Zygmunt Noskowski. 1899 erhielt er sein Diplom. Statt danach
eine feste Anstellung anzunehmen, entschloss sich Ciurlionis, 1901/02 am Leipziger
Konservatorium bei Carl Reinecke und Salomon Jadassohn seine musikalische Ausbildung
zu perfektionieren. Ab 1902 begann er sich für die Malerei zu interessieren
und nahm in Warschau ersten Malunterricht. Zusätzlich beschäftigte er
sich immer stärker mit philosophischen Fragestellungen. Von 1904 bis 1906
war er Schüler der Warschauer Schule der Schönen Künste. Danach
war Ciurlionis sowohl kompositorisch als auch künstlerisch sehr aktiv: er
gab Konzerte und wirkte an zahlreichen Kunstausstellungen mit. 1907/08 wohnte
er in Vilnius. Danach ließ er sich in Sankt Petersburg nieder. Gegen Ende
seines Lebens litt er unter psychischen Problemen. Er wurde in verschiedenen Kliniken
behandelt, starb jedoch bereits im Alter von nur 35 Jahren an einer Lungenentzündung.
Postum wurde ihm gerade in Litauen größte Anerkennung zuteil. Sowohl
seine Musik als auch seine Gemälde erlebten große Resonanz. 1987 wurde
eine Ciurlionis-Gesellschaft ins Leben gerufen. Vytautas Landsbergis gilt als
größter Kenner seines Schaffens. Heute besitzt Ciurlionis den Status
eines Nationalhelden.(Auszug aus Wikipedia
)
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