Mozart
Violinsonate KV 526 A-Dur
KV 526
Sonate A-Dur
für Klavier und Violine
zweiter
Satz
Mozarts vorletzte,
1787 in Wien entstandene A-Dur-Sonate für Violine und Klavier gilt als Höhepunkt
auf diesem Gebiet seines Schaffens. In ihr kulminieren die in seine Kindheit zurückreichenden
Erfahrungen in der Komposition von Violinsonaten. Die technischen Anforderung
sind hoch und bezeugen, dass Mozart das Werk komponierte, ohne auf die
Möglichkeiten der damals zahlreichen musikalischen Laien Rücksicht zu
nehmen. Wahrscheinlich trugen auch Mozarts beachtlichen Fähigkeiten im Violinspiel
zur meisterlichen und kenntnisreichen Gestaltung des Violinparts bei. Sein Vater
Leopold Mozart hatte bereits 1777 gelobt: "...du weist selbst nicht wie gut
du Violin spielst." An den Kopfsatz (Molto Allegro) und den langsamen Mittelsatz
(Andante) schließt ein Finalsatz (Presto) an, der den längsten geschlossenen
Einzelsatz Mozarts für Violine und Klavier bildet. Mozart hat mit dieser
Sonate ein vollendetes Modell der Violinsonate geschaffen, das für spätere
Komponisten wegweisend war. Zitat aus SWR2
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