Die deutsche Nationalhymne, komponiert von Joseph Haydn. Klaviernoten in High-Quality hier. weitere Nationalhymnen
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a, h, a: Anfangsnoten von Haydns "Gott! erhalte Franz den Kaiser"
"Vom
Volck's- zum Deutschlandlied"
"Gott! erhalte Franz den Kaiser"
von Joseph Haydn war zunächst ein Geburtstagsständchen für Franz
von Österreich und wurde erstmals anlässlich seines Geburtstags am 12.
Februar 1797 am Wiener Burgtheater gespielt. Das Kaiserlied wurde schnell populär
und blieb die Hymne der österreichischen Monarchie bis zu deren Ende im November
1918 - freilich mit wechselnden Texten. 1841 schrieb August Heinrich Hoffmann
von Fallersleben "Das Lied der Deutschen", das von zahlreichen Komponisten
vertont wurde, sich aber zunächst weder mit Haydns Melodie noch mit einer
anderen durchsetzten konnte. Erst 1922 erklärte Reichspräsident Friedrich
Ebert die österreichische Hymne mit Fallerslebens Text zur Nationalhymne
der Weimarer Republik. Ein Hymnendiebstahl der Deutschen? Während des Nationalsozialismus
unsäglich missbraucht, wurde das "Deutschlandlied" nach 1945 zunächst
verboten. Österreich und die DDR entschlossen sich schnell für Alternativen
zu der nun ideologisch höchst negativ belasteten Hymne. In der Bundesrepublik
dagegen entbrannte ein langer Streit um das Für und Wider. Schließlich
blieb alles beim alten wie auch nach dem nächsten Einschnitt in der deutschen
Geschichte, der Wende und Wiedervereinigung.
Claudia Maria Knispel hat die
wechselvolle Geschichte des "Deutschlandliedes" recherchiert. "Vom
Volck's Lied zur Nationalhymne" heißt ihr Beitrag.
Bayern2Radio
So, 3. Oktober 2004, 9:03 h
Zitat aus der RadioZeitung des Bayerischen Rundfunks 40/2004
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