Pata
Pata ist der grösste Hit von Miriam Makeba Miriam
Makeba (Zensi Miriam Makeba, auch bekannt als Mama Afrika; * 4. März 1932
in Prospect Township, nahe Johannesburg) ist eine südafrikanische Sängerin
und wichtige Vertreterin der Weltmusik. Sie setzte sich vehement gegen die frühere
Apartheids-Politik Südafrikas zur Wehr und engagiert sich bis heute politisch
und humanitär. Ihre
musikalische Laufbahn begann Miriam Makeba als Sängerin der Gruppen Cuban
Brothers und Manhattan Brothers, später gründete sie
das Frauen-Trio The Skylarks. Nachdem
sie durch ihren Auftritt in dem Anti-Apartheid-Film Come Back Africa
1959 Aufsehen erregt hatte, kehrte sie nicht sofort in ihre Heimat zurück,
woraufhin ihr die Rückreise verweigert wurde. Daraufhin half ihr Harry Belafonte
bei der Einreise in die USA und bei ersten Auftritten in Los Angeles und New York.
Damit begann ihre Weltkarriere. 1963
sprach sie erstmals vor der UNO und verlangte den Boykott des südafrikanischen
Apartheid-Regimes. 1968 heiratete sie den Bürgerrechtler Stokely Carmichael.
Ihre in erster Ehe 1950 geborene, einzige Tochter Bongi Makeba starb 1985. 1987
begleitete sie Paul Simon auf dessen Graceland-Tour. Nach 3 Jahrzehnten Exil in
den USA und Guinea kehrte sie 1990, auf Bitte von Nelson Mandela, nach Südafrika
zurück und lebt seitdem wieder in Johannesburg. Ihr
größter internationaler musikalischer Erfolg war Pata-Pata (1967).
Zu ihren weiteren bekannten Liedern zählen Soweto Blues, sowie eine Version
von Mbube (The Lion Sleeps Tonight), die sie unter anderem auf der berühmt
gewordenen 45. Geburtstagsfeier John F. Kennedys im Madison Square Garden am 19.
Mai 1962 sang. Im
Herbst 1974 trat sie mit James Brown, B.B. King, The Spinners und The Crusaders
auf einem Grosskonzert in Afrika auf. Es war Teil des Rahmenprogramms für
den von Don King veranstalteten historischen Boxkampf (Rumble in the Jungle (dt.:
Der Kampf im Dschungel) zwischen dem damaligen Schwergewichts-Weltmeister
George Foreman und der Ex-Weltmeister Muhammad Ali , der am 30. Oktober 1974 in
Kinshasa (Zaire, heute: Demokratische Republik Kongo) stattfand. Die gesamte Veranstaltung
war für das Selbstwertgefühl der indigenen Bevölkerung Afrikas
von ungeheuerer Bedeutung, da andere Großereignisse, wie olympische Spiele
oder eine Fussball-WM auf diesem Kontinent bis heute nicht stattgefunden haben. 1986
sang sie ein Duett mit Paul Simon auf dessen Konzert. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen
und Ehrungen, darunter den Grammy, den Dag-Hammarskjöld-Preis und die Otto-Hahn-Friedensmedaille.
2002 wurde sie mit dem inoffiziellen Nobelpreis für Musik, dem
Polar Music Prize ausgezeichnet. Am
26. September 2005 erklärte Miriam Makeba ihren Abschied von der Bühne.
Eine letzte Welttournee führte sie noch durch die USA, Kuba, Brasilien, Venezuela,
Skandinavien und Deutschland. Am 25. Mai 2006 gab Miriam Makeba auf dem 18. Africa
Festival in Würzburg ihr letztes Konzert in Deutschland. Zitat
aus Wikipedia |