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Rachmaninov

10 Préludes op.23

Prélude opus 23 Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

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Das bekannteste Stück des Zyklus ist das dreiteilige, an einen wilden Marsch erinnernde, schwungvolle g-Moll-Prélude (Alla marcia, 4/4), dessen schlichtes, von einem markanten Dreiton-Motiv begleitetes Hauptthema nach einigen Wiederholungen von einer majestätisch-kraftvollen und vollgriffigen Es-Dur-Episode ab Takt 17 abgelöst wird. Die einprägsame rhythmische Keimzelle hat ihren Ursprung in dem langen und originellen Marschteil der fis-Moll-Polonaise Chopins.
In energetischen Strom des Préludes schichtet Rachmaninow Klänge nahezu polytonal übereinander, ohne Cluster im modernen Sinne zu bilden, da die Struktur trotz der Schichtung erhalten bleibt. So werden am Anfang der Reprise As-Dur- und c-Moll-Akkorde übereinandergetürmt. Während die Oberstimmen einen reinen As-Dur-Klang bilden, lassen sich die Basstimmen bitonal als c-Moll-Quartsextakkord interpretieren.
Das Stück besticht vor allem durch seinen innigen, zunächst zaghaft anhebenden Mittelteil (Un poco meno mosso): Eine wehmütige, von einer ausladenden Begleitfigur untermalte Melodie in g-Moll, deren harmonische Wirkung auf dem umspielten D-Septakkord beruht, ab Takt 38 von einer Mittelstimme dramatisch bereichert wird, sich weiter aufbäumt, bis sich, poco a poco accelerando das trotzige Marschmotiv ankündigt.
Zitat aus Wikipedia

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