Der
Leiermann Aus der "Winterreise" von Franz
Schubert, für Klavier gesetzt von Franz Liszt
Drüben
hinterm Dorfe Steht ein Leiermann Und mit starren Fingern Dreht er
was er kann. Barfuß auf dem Eise Wankt er hin und her Und sein
kleiner Teller Bleibt ihm immer leer. Keiner mag ihn hören, Keiner
sieht ihn an, Und die Hunde knurren Um den alten Mann. Und er läßt
es gehen, Alles wie es will, Dreht, und seine Leier Steht ihm nimmer
still. Wunderlicher Alter, Soll ich mit dir geh'n ? Willst zu meinen
Liedern Deine Leier dreh'n?