Ich
komme vom Gebirge her,
Es dampft das Tal, es braust das Meer.
Ich wandle
still, bin wenig froh,
Und immer fragt der Seufzer, wo?
Die
Sonne dünkt mich hier so kalt,
Die Blüte welk, das Leben alt,
Und
was sie reden, leerer Schall;
Ich bin ein Fremdling überall.
Wo
bist du, mein geliebtes Land?
Gesucht, geahnt, und nie gekannt!
Das Land,
das Land so hoffnungsgrün,
Das Land, wo meine Rosen blühn.
Wo
meine Freunde wandelnd gehn,
Wo meine Toten auferstehn,
Das Land, das meine
Sprache spricht,
O Land, wo bist du? . . .
Ich
wandle still, bin wenig froh,
Und immer fragt der Seufzer, wo?
Im Geisterhauch
tönt's mir zurück:
"Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück."